Wertvolle Tipps, damit Ihnen der perfekte Umzug gelingt!

Vieles spricht dafür, für einen Umzug den Service eines  Unternehmens in Anspruch zu nehmen. So ersparen Sie sich neben dem oft aufwendigen Packen und dem anstrengenden Tragen auf Wunsch auch komplizierte und langwierige Demontagen oder die oft schwierige erneute Montage von Möbeln, Küchen oder Elektrogeräten. Wenn Sie sich für einen Umzugsservice entscheiden, können Sie auch weitere Absprachen mit dem Unternehmen treffen wie die für Sie optimale Umzugsvariante, die Kosten und die Haftung des Anbieters. So gelingt der perfekte Umzug!

 

1. Eine frühzeitige Planung ist wichtig.

Bei einem Wohnungswechsel -ob mit oder ohne Umzugsunternehmen- sollten Sie rechtzeitig mit der Planung beginnen, selbst wenn Sie noch auf der Wohnungssuche sind. Damit der perfekte Umzug gelingt, ist die Klärung folgender Fragen wichtig: Wie lauten Ihre Kündigungsfristen? Müssen Sie Ihre Wohnung vor dem Auszug renovieren? Können Sie das selbst machen? Können Sie ggf. Sonderangebote für Farben und Werkzeug nutzen? Informieren Sie sich auch rechtzeitig über die Mietkosten von Transportern und Versicherungsfragen, wenn Sie Ihren Umzug selbst in die Hand nehmen wollen. Sichern Sie sich unbedingt die notwendige Unterstützung von zuverlässigen Freunden als Helfern bzw. holen Sie Angebote von Umzugsunternehmen ein, wenn Sie sich bei den letzten Fragen nicht 100%ig sicher sind.

2. Umzug selbst organisieren oder ein Unternehmen beauftragen?

Der perfekte Umzug ist für viele Menschen auch eine Frage der Kosten. Allerdings sollten Sie folgendes beachten: Mit welchem Betrag bewerten Sie eine Stunde Ihrer Arbeitszeit? Können Sie einen Umzug gesundheitlich bewältigen? Können Sie auf die Hilfe von Familie und Freunden beim Umzug verlässlich zählen? Müssen Sie mit vielen, vielleicht sperrigen oder zerbrechlichen bzw. wertvollen Gütern umziehen? Wie viel ist Ihnen ein stressfreier Umzug wert? Bei einem Umzugsunternehmen sind normalerweise alle Ihre Habseligkeiten versichert. In einem Beratungsgespräch können Sie Ihren Umzug in den meisten Fällen Ihrem Budget und Ihren Bedürfnissen anpassen.

3. Ist ein kostengünstiger Umzugstermin möglich?

Die meisten Menschen wollen zum Monatsende und am Wochenende umziehen. Wenn Sie zeitlich flexibel sind, sollten Sie sich über Preise während der Woche und / oder in der Monatsmitte informieren. Fragen Sie nach Sondertarifen, speziellen Angeboten unter der Woche bzw. Preisnachlassen, wenn sie nicht zwingend an einem Wochenende oder am Ende eines Monats umziehen müssen. So ist der perfekte Umzug günstiger!

4. Doppelmieten beim Umzug vermeiden

Am Monatsende wird deshalb so gerne umgezogen, weil dadurch das doppelte Bezahlen von Miete am ehesten umgangen wird. Wenn Sie sich rechtzeitig mit dem Thema befassen, können Sie sich möglicherweise mit Ihren Vor- und Nachmietern auf preisgünstige Termine in der Monatsmitte und unter der Woche einigen. Dann haben beide Seiten etwas davon. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass Sie solche Vereinbarungen schriftlich festhalten. Natürlich müssen auch Vermieter bzw. Wohnungsgesellschaften mit dieser Vorgehensweise einverstanden sein.

5. Umzug: Sind Renovierungsarbeiten notwendig?

Schauen Sie in Ihren Mietvertrag. Was steht dort zum Thema Renovierungsarbeiten oder Schönheitsreparaturen? Oder muss Ihre Wohnung nur „besenrein“übergeben werden? Falls Sie anfallende Renovierungsarbeiten nicht selbst durchführen wollen oder können, erfragen Sie rechtzeitig Preise von Handwerksbetrieben oder sichern Sie sich die Hilfe geschickter Freunde, die handwerklich begabt sind, wenn der perfekte Umzug gelingen soll!

6. Umzug: Die perfekte Zeit zum Aussortieren!

Ein Umzug bietet die optimale Möglichkeit, unnütze oder nicht mehr benötigte Dinge auszusortieren! Beginnen Sie auch hier rechtzeitig und nehmen Sie sich Zimmer für Zimmer sowie auch Ihren Keller vor! Wenn Sie zeitlich flexibel sind, kostet das Abholen von Sperrmüll meist keinen Cent. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Bürgeramt nach den Regelungen Ihres Wohnorts. Wenn Sie ungerne etwas wegwerfen, besteht auch oft die Möglichkeit Möbel, Geschirr, Gläser wie auch Kleidung zu spenden.

7. Verkaufen statt Wegwerfen

Wenn Sie rechtzeitig mit dem Aussortieren beginnen, können Sie schon viele Dinge vor Ihrem Umzug im Internet verkaufen. Zum Beispiel über Ebay oder Amazon und anderen Marktplätzen. Beschreiben Sie Ihre Artikel detailliert und korrekt und laden Sie ein gutes und aussagekräftiges Bild hoch. Natürlich können Sie, wenn Sie das vorziehen, auch versuchen Ihr Aussortiertes auf Flohmärkten oder in Second-Hand-Läden zu verkaufen.

8. Besorgen Sie kostenloses Verpackungsmaterial.

Bei einem Umzug, den Sie selbst machen wollen, fragen Sie am besten in Supermärkten, Elektrogeschäften oder Baumärkten nach nicht mehr benötigtem Verpackungsmaterial. In Baumärkten werden auch Umzugskartons verkauft.Wenn Sie aber ein Umzugsunternehmen beauftragen, liefert ihn dieses gerne günstiges und stabiles Verpackungsmaterial und packt natürlich auch sicher, schnell und professionell all ihre Besitztümer ein.

9. Achten Sie auf die Mietkaution

Bei einem Umzug kann die dann fällige Zahlung einer Mietkaution schnell zu einer finanziellen Belastung werden. Meist werden zwei bis drei Nettokaltmieten verlangt, ein Problem, wenn die Kautionsrückzahlung der alten Wohnung noch aussteht. Als Alternative können Sie möglicherweise eine Mietbürgschaft abschließen. Gegen einen geringen monatlichen Beitrag erhalten Sie eine Bürgschaftsurkunde, die beim Vermieter hinterlegt wird. So wird der perfekte Umzug bezahlbarer!

10. Mögliche Unterstützung vom Finanzamt

Zahlreiche Umzugskosten können steuerlich geltend gemacht werden. Einige Ausgaben berücksichtigt das Finanzamt aber nur, wenn Sie von einem Umzugsunternehmen durchgeführt wurden. Andere Umzugskosten lassen sich von der Steuer absetzen, wenn der Umzug beruflich bedingt ist. In diesem Fall können Sie die Kosten für Wohnungssuche, Maklerkosten, Doppelmieten, Übernachtungskosten sowie Transport- und Fahrkosten absetzen.

Der perfekte Umzug: Was ist noch zu beachten?

Sie sollten vor allem bei Behörden und Ämtern frühzeitig Adress-Änderungen beantragen. Abos von Tageszeitungen, Zeitschriften und Mitgliedschaften in Fitnessstudios oder Sportvereinen dürfen Sie dabei nicht vergessen. Ein Nachsendeantrag bei der Post ist empfehlenswert. Ein Energie-Anbieter-Wechsel Überdenkens wert.

Was kommt mit in die neue Wohnung, was nicht? In jedem Fall sollten Sie einen Plan erstellen, wo welche Umzugskiste hinkommen soll und diese entsprechend beschriften. Das spart Zeit beim Auspacken. Diese Arbeit entfällt natürlich bei der Beauftragung eines Umzugsunternehmens. Bedenken Sie auch, was sie aus der Wohnung mitnehmen dürfen oder ob die Einbauküche in der Wohnung bleiben muss.

Achten Sie auf das Treppenhaus und den Fahrstuhl, falls vorhanden. Beides sollte, wie auch der Keller, nach dem Umzug gereinigt werden. Für Schäden beim Umzug im Treppenhaus / Fahrstuhl können Sie haftbar gemacht werden. Denken sie auch an die Namensschilder in alter wie neuer Wohnung. Dann gelingt Ihnen der perfekte Umzug!